England Tour September 2017

Nach dem Erfolg unserer Goodwood Fahrt von 2015, entschlossen wir uns eine Wiederholung zu planen. Die England Tour 2017 sollte nicht nur nach Goodwood führen, sondern auch den weiteren Wunsch vieler erfüllen, Beaulieu mit dem großen Autojumble zu erleben. So wurde geplant.

Etliche Oldtimerfans aus Nürnberg, München, aus Hessen, aus dem restlichen Franken und vom Oldtimer-Stammtisch Kulmbach waren dabei und starteten am 1. September zur11tägigen England Tour. Der Luxusbus von Leo´s Adventure Tours wurde vom Chef selbst gesteuert, der es sich nicht nehmen ließ auch unsere 2. Tour zu begleiten.

Zügig, doch mit genügend Pausen, ging zu unserem ersten Ziel, dem belgischen Brügge. Eine wunderschöne Stadt die wir bei einer Stadtführung zu Fuß kennenlernen durften. Am nächsten Tag brachte uns die Fähre auf die Insel. Leo´s Schwiegersohn Tobias, als zweiter Fahrer, mußte nun die Taufe für seine erste LINKSfahrt bestehen. Er schaffte es mit LINKS. Ungefähr ein Drittel des Londoner Orbitals hatten wir befahren, dann verließen wir diesen um unseren ersten Stopp, das BROOKLAND MUSEUM, anzusteuern. Ein wunderschönes kleines Museum an der Original Brookland Rennstrecke die allerdings nur noch in Fragmenten vorhanden ist. Genug aber um die berüchtigte Steilkurve zu begehen und zu staunen welche Leistung die damaligen Rennfahrer gebracht haben. Dann ging es weiter nach Southampton zu unserem Hotel.

Der Sonntag war BEAULIEU-Tag.  2200 Teilehändler auf dem Markt, rund 200 Fahrzeuge auf der Plaza und das alles im Park von Lord Montagu, daneben noch ein Museum und das Palace House der Familie Montagu. Leider spielte das Wetter nicht mit und wir wurden den ganzen Tag von Regenschauern begleitet. Aber wer England bereist ist entsprechend ausgerüstet.

Am Montag früh erwartete uns wieder ein englisches Frühstück und dann ging es Richtung Cornwall. An der Jurasic Coast vorbei fuhren wir nach Exeter um dort unsere Reiseleiterin Dorothea aufzunehmen. Sie war 4 Tage lang unsere Begleitung. Nach einer Stadtführung in Exeter ging die Fahrt in das Dartmoor. Vielen sicherlich auch bekannt durch das Buch und den  Krimi "the Hound of Baskerville" und durch das legendäre Dartmoor Gefängnis. Den Hund haben wir nicht getroffen aber wir haben eine rauhe jedoch schöne Landschaft kennenlernt, die man eigentlich bewandern sollte, dazu hatten wir aber leider keine Zeit. Selbstverständlich musste im Jamaica Inn, dem alten Schmuggler Treff ein Stopp gemacht werden um bei einem Stout dieses urige Ambiente zu genießen. Dann ging es weiter zu unserem Hotel, welches mitten in einem Golf-Resort lag. Hier überraschte uns die sehr gute Verpflegung, die Küche des Hotels bewies, dass die Vorurteile über die englische Küche mittlerweile nicht überall mehr zutreffen. Hervorragender Service und sehr freundliches Personal.

Jetzt in Cornwall durften wir die klassischen Highlights besuchen, EDEN PROJEKT, THE LOST GARDEN OF HELIGANS, natürlich TINTAGEL und vieles mehr. Am Donnerstag verließen wir Cornwall und fuhren über Wells nach Bath. Mit einer Stadtführung durch die sehenswerte Stadt Bath, wunderschöne Stadtarchitektur, verabschiedete sich unsere Dorothea  und wir fuhren weiter nach Reading zu unserem Hotel.

Freitag und Samstag - GOODWOOD, eintauchen in eine besondere Welt. Selbst wenn man schon einige Mal dort war, entdeckt man immer wieder etwas neues und ist begeistert wie die vielen tausend Leute dieses Event inszenieren. Das können nur die Engländer.

Aber alles findet mal sein Ende und wir fuhren am Sonntag zurück auf das Festland um in Brüssel unseren letzten Stopp zu machen. Der Marktplatz war in Laufnähe unseres Hotels und so nutzten einige die Möglichkeit noch einen Teil von Brüssel zu erkunden. Der Rest ließ sich das Abendessen im Hotel schmecken, ein Mehrgänge Menue der feinsten Art rundete unseren gelungenen England Urlaub ab.

Am Montag Nachmittag erreichten wir Franken, bevor alle sich in alle Richtungen verstreuten kam von etlichen die Anregung eine Wiederholung ins Auge zu fassen. Schau mer mal.

Danke an Leo und Tobias, die uns entspannt chauffiert haben.

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